Nizami
Brücke-Reisen-Begegnungsreisen im Orient

Begegnungsreisen im Orient

Aserbaidschan - Studien-Reisen - NIZAMI - Im Land des Feuers und der Dichter

Reiseverlauf:


1.Tag:

Linienflug ab Frankfurt nach Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Hotelbezug für 5 Nächte.


2.Tag:

Ein Spaziergang durch die mittelalterliche Altstadt von Baku führt uns in ein Labyrinth verwinkelter Gassen und hängender Balkone. Zuerst besichtigen wir den legendären Jungfrauenturm aus dem 5. / 6. Jahrhundert. Dann laufen wir zu dem alten Basar. Danach sehen wir auf unserem Bummel die Multani-Karawanserei, die älteste unter ihnen ist, die Haj Banu-Hammam aus dem 15. Jahrhundert, die Juma-Moschee (Freitagsmoschee), in der sich zu Sowjetzeiten das Teppichmuseum befand, die Abu Bakr-Moschee mit ihrem Turm aus dem 11. Jahrhundert und die Beglyar-Moschee mit einem einzigen Minarett. Mittags statten wir dem Schirwan-Schah-Palast (UNESCO-Kulturerbe) einen Besuch ab. Auf dem Weg zum frisch sanierten Nationalmuseum kommen wir in Bakus neues Boomviertel. Das sehenswerte Nationalmuseum ist eines der größten Museen des Kaukasus. Das Abendessen nehmen wir in einer traditionellen Karawanserei-Gaststätte ein.


3.Tag:

Morgens fahren wir entlang der Küste des Kaspischen Meeres Richtung Süden. Der erste Abstecher führt uns durch das verlassene Bibi Heybet-Ölfeld, eine bemerkenswerte Industrielandschaft, deren Zeiten längst vergangen sind. Mit dem Bus durchqueren wir das Ölfeld zu dem an der Küste gelegenen Grab des polnischen Ingenieurs Pawel Potocki, der entscheidend zu Entwicklung des Ölfeldes beitrug. Außerdem besuchen wir die Bibi Heybet-Moschee, von der aus wir einen traumhaften Blick über die Ölfelder auf die dahinter liegende Stadt haben. Unser zweites Ziel sind die jahrtausendalten Felszeichnungen in der Halbwüste bei Qobustan (UNESCO-Kulturerbe). Bei Elet ca. 10 km südlich von Qobustan befindet sich die Schlammvulkane, eine beeindruckende, landschaftliche Besonderheit. Rückfahrt nach Baku. Bummel auf dem Fontänenplatz, wo das Herz von Baku schlägt. Danach besichtigen wir das Literaturmuseum, in dem sich die Literaturgeschichte Aserbaidschans mit ihrem berühmten Dichter Nizami spiegelt. Anschließend gehen wir an der beschaulichen Uferpromenade spazieren.


4.Tag:

Nach dem Frühstück machen wir einen Ausflug zu der Halbinsel Abscheron.

Wir besichtigen den zoroastrischen Feuertempel Ateschgah aus dem 18. Jh. im Ort Suraxani. Eine kurze Fahrt nach Märdäkän, einer der größten und ältesten Siedlung der Halbinsel Abscheron. In der Altstadt sehen wir mittelalterliche Festungstürme, die Tuba-Schahi-Moschee aus dem 14. Jh. und das Nizami-Denkmal. Besuch des weitläufigen Dendrologischen Parkes mit Pflanzen aus aller Welt. Weiterfahrt zu der Burg von Ramana, die in ihrer Monumentalität die ganze Gegend beherrscht. Nardaran ist von einem konservativen Islam geprägt. Wir besuchen die Rehime Khanim-Moschee, die landesweit größte und prachtvollste Moschee. Auf einem Rundgang sehen wir die mittelalterliche Festung, die architektonisch interessante Haci-Baxsi-Moschee und die Aga-Moschee mit der blauen Kuppel. Weiter zu dem Dorf Qala. In dem älteren Ortsteil sehen wir Reste von Karawansereien, Moscheen ,

und Bädern. Zum Schluss fahren wir zum Brennenden Berg bei Digah. Hier steht eine karge Felswand in Flammen. Rückfahrt nach Baku.


5.Tag:

Am Kaspischen Meer entlang fahren wir nach Quba, der wichtigsten Stadt im Nordosten von Aserbeidschan. Traditionell bekannt ist Quba für Teppichherstellung und Apfelanbau. Im Ortszentrum besuchen wir die attraktive Freitagsmoschee und die buntbemalte Ardebil-Moschee. In der charmanten Fußgängerzone sehen wir den alten Hammam. Wir erkunden die Siedlung der Bergjuden Krasnaja Sloboda (Rote Siedlung) und besuchen die Synagoge. Je nach Wetterlage besichtigen wir das Tängä Alty-Schloss in einer bezaubernden Landschaft. Rückfahrt nach Baku


6.Tag:

Fahrt nach Märäzä, der ehemaligen Molokanensiedlung. Besuch des Diri Baba-Mausoleums mit seiner weißen Kuppel aus dem 15. Jahrhundert. Wir machen einen kleinen Abstecher nach Sündlü. Bei einem Spaziergang erleben wir ein authentisches Dorfleben. Am Großen Kaukasus entlang fahren wir nach Westen.

Im Städtchen Schamachi, der ehemaligen Hauptstadt des Schirwan-Khanates und einst wichtige Station an der Seidenstraße besuchen wir die Juma-Moschee (Freitagsmoschee), die auf dem Fundament einer Moschee aus dem 10. Jh. erbaut wurde und die eindrucksvollen sieben Mausoleen auf dem Friedhof. Eine Kurzfahrt nach Pirqulu. Hotelbezug für eine Nacht.


7.Tag:

Auf dem Weg nach Scheki lernen wir das dörfliche treiben der Aserbaidschaner in uralten Ortschaften kennen. Als erstens halten wir in Lahic. Das Dorf liegt versteckt hinter steilen Bergen und Schluchten auf einer Höhe von 1400 Metern. Es ist bekannt für seine traditionellen Kupferschmieden. Auf einem Spaziergang durch die alten Pflastersteingassen sehen wir zahlreiche Kupferschmiede- und anderen Werkstätten. Wir besuchen die große Zavaro-Moschee. Durch eine schöne Landschaft geht es zu dem Dorf Nic, einem ehemaligen Zentrum der Albanischen christlichen Kirche und Heimat des alten Volkes der Uden. In den verwinkelten Gassen sehen wir die drei alten Kirchen. In der Ortschaft Oguz sehen wir die imposante Synagoge der ansässigen Bergjuden und das alte Stadttor. Hotelbezug für 2 Nächte in Scheki .


8.Tag:

Unsere heutige Besichtigung beginnt mit dem legendären Khan-Sommerpalast von Scheki, der Ende des 18. Jh. im osmanischen Stil erbaut wurde und sich durch seine phantastischen Fresken und Glasfenster auszeichnet. Ferner besichtigen wir die Befestigungsanlagen und das ethnographische Museum mit seinen sehenswerten Ausstellungsstücken. Beim Besuch einer Seidenfabrik können wir sehen, wie Seide produziert und verarbeitet wird. Weiter besuchen wir einen Shebeke Workshop (Glasmalerei). Bummel auf dem Basar. Anschließend fahren wir über Land zum Bergdorf Kisch mit der ältesten Kirche im Kaukasus, um die sich viele Legenden ranken. Rückfahrt nach Scheki.


9.Tag:

Fahrt nach Gändschä, der zweitgrößten Stadt Aserbaidschans und der Heimat des großen Dichters Nizami. Auf einer Stadtrundfahrt sehen wir das Flaschenhaus von Ibrahim Jafarov mit fast 50000 Glasflaschen, die Karawanserei, den alten Hammam und die ehemalige orthodoxe Kirche, die als Puppenhaus dient. Außerdem besuchen wir die architektonisch raffinierte Schah Abbas-Moschee aus dem 17. Jahrhundert, das Nizami-Denkmal, das über dem Grab des berühmten Poeten Nizami aufragt und den attraktiven Ziegelbau mit der blauen Kuppel des Imam Zade-Mausoleums. Weiter geht es nach Göygöl am Fuß des kleinen Kaukasus, das 1819 als Helenendorf gegründet wurde und die bedeutendste deutsche Kolonie Aserbaidschans war. Dort besichtigen wir die 1845 erbaute St. Johannes-Kirche, das Wohnhaus-Museum von Viktor Klein, einem der im 2007 letzten verstorbenen deutschen Einwanderer in Aserbaidschan und den alten deutschen und den aserbaidschanischen Friedhof sowie die Gräber von Karabach-Gefallenen. Rückfahrt nach Gändschä. Hotelbezug für eine Nacht.


10.Tag:

Durch die weite Kura-Ebene, deren Höhe teilweise unter Meeresniveau liegt, vorbei an Salzseen und endlosen Baumwollfeldern gelangen wir am Nachmittag nach Lenkoran am Kaspischen Meer. Hotelbezug für eine Nacht.


11.Tag:

Wir sehen den über 30 Meter hohen Leuchtturm, das Wahrzeichen Lenkorans und das mit Abstand das älteste Gebäude ist. Besichtigung der aus rotem Backstein gebauten Zentralmoschee, die vom Ende des 19. Jh. stammt und des städtischen Museums. Auf der Rückfahrt nach Baku besuchen wir den Schirvan-Nationalpark, der 2003 als erster Nationalpark Aserbaidschans gegründet wurde. Hotelbezug für eine Nacht.


12.Tag:

Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.



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